mitternachtspoesie.

ich stehe da
und doch sitz‘ ich hier,
neben mir ein piano,
auf ihm ein klavier.

darunter ein teppich,
darüber parkett,
zuhause bin ich hier
und da steht mein bett.

oben sind die zimmer,
unten der keller,
die tassen sind dort
und hier liegen die teller.

die küche ist weiss,
das bad violett,
der nachbar ist traurig
und trotzdem ganz nett.

draussen stehen bäume
und wehen im wind,
drinnen platzen träume,
leise weint ein kind.

im garten lauern zwerge
und grinsen ganz frech,
unter dem zaun liegt ’ne katze,
sie bringt allen pech.

die vögel, sie zwitschern
und fliegen umher,
überall wachsen rosen,
vor lauter dornen sieht man nichts mehr.

(unvollendet.)

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