von richtigen orten und falschen zeitpunkten.

das leben ist unvorhersehbar.
manchmal passiere dinge, mit denen wir nicht im geringsten gerechnet hätten, und manchmal… manchmal passieren sie eben nicht.
egal, wie fest wir uns etwas wünschen.
egal, wie fest wir hoffen, träumen, beten – es geschieht nicht. und es geschieht nicht nicht, weil wir uns zu wenig bemühen oder nicht genug herzblut investieren. nein, es geschieht nicht, weil es nicht geschehen soll. es ist nicht der richtige ort, nicht der richtige zeitpunkt und manchmal ist es komischerweise sogar doch der richtige ort, jedoch der falsche zeitpunkt.
das leben hat seine eigenen pläne für uns geschmiedet und manchmal stimmen sie mit unseren eigenen überein.

an dieser stelle möchte ich charles bukowski zitieren.
die letzte zeile aus seinem text „so you want to be a writer“ bringt es auf den punkt.

if it is truly time,
and if you have been chosen,
it will do it by
itself and it will keep on doing it
until you die or it dies in you.
there is no other way.
and there never was.

obwohl er diese zeilen eigentlich menschen gewidmet hat, die autoren werden wollen oder denken dass sie welche sind, bin ich der meinung, dass der text auf alle möglichen lebenssituationen zutreffen kann.

denn, wenn du dir etwas wirklich von herzen wünschst, und es zeit dafür ist und wenn du auserwählt wurdest, wird es von alleine geschehen und es wird weitergehen, bis du stirbst oder es in dir stirbt.
es gibt keinen anderen weg.
und es gab nie einen anderen. 

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10 Gedanken zu “von richtigen orten und falschen zeitpunkten.

  1. Ein schönes Zitat und wahre Worte – man kann das Leben nicht bezwingen; es kommt immer nur das, was kommen soll und ich denke, dass wir nicht einmal den Zeitpunkt selbst bestimmen können. Der Mensch glaubt immer nur oder zumindest möchte er glauben, dass er sein Leben selbst in der Hand hat, dass er die Kontrolle darüber hat. Man hält an vielen Vorstellungen fest, wie alles laufen sollte oder wie nicht. Gewiss, man fühlt sich sicherer, wenn man das Gefühl hat, die Kontrolle zu haben. Man hätte noch mehr Angst, alles loszulassen, ohne Planung wüsste man nicht, was als Nächstes kommen könnte, etwas, womit man nicht gerechnet hat; das würde noch mehr Unsicherheit verursachen.

    Doch im Grunde geschieht genau das, sehr oft im Leben – das Unerwartete überrascht uns immer wieder, im positiven oder im negativen Sinne – trotz unserer Pläne. Das Leben oder das Schicksal lässt sich nicht in die Karten schauen. Ich denke, dass jeder vom Leben das bekommt, was für seine persönliche Entwicklung wichtig ist; es soll ihm zu wertvollen Erkenntnissen verhelfen; über das Wann und Wie bestimmt die Zeit.
    Es ist, wie es ist. Die Macht des Schicksals. Das ist übrigens auch der Titel des vorletzten Beitrages genau zu diesem Thema in meinem LEBENSNAH-Blog.

    Liebe Grüße,
    Ida

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